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10.04.2018, 10:51 Uhr

Berufliche Bildung in NRW stärken

Landtagsabgeordneter Daniel Hagemeier (CDU) zum Austausch in der DEULA

Die Stärkung der Bildung als einer der entscheidenden Standortfaktoren in NRW hat sich die Landesregierung aus CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen auf die Fahnen geschrieben. Daniel Hagemeier (CDU) aus dem Kreis Warendorf ist der 14. Platz im Bildungsranking der Bundesländer auch deutlich zu schlecht. Er wirbt im Düsseldorfer Landtag nicht nur für verbesserte Ausstattung der Grund- und der weiterführenden Schulen, sondern auch für die Weiterbildung der Lehrer und besonders für die Verbesserung der dualen Berufsausbildung. Mit der DEULA Westfalen-Lippe hat der CDU-MdL ein Best-Practise-Beispiel dafür in seinem Wahlkreis.

„Die duale Ausbildung ist einer der Qualitätsgaranten am Standort Deutschland. Unser Ausbildungssystem für Fachkräfte ist internationales Vorbild. Aber wir müssen auch mit dem Fortschritt in den unterschiedlichsten Berufen mithalten. Die duale Ausbildung muss laufend am Puls der Zeit sein und an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes angepasst werden. Das DEULA Bildungszentrum in Warendorf ist da ein gutes Beispiel!“ Daniel Hagemeier ist nicht von ungefähr nach Warendorf gekommen. Die Landesregierung will die duale Ausbildung stärken, um dem wachsenden Fachkräftebedarf in NRW Rechnung zu tragen. Denn die Anforderungen an die berufliche Qualifikation steigen permanent: Digitalisierung, Spezialisierung und die Nutzung moderner Fertigungstechniken erhöhen den Druck auf die Ausbildungsbetriebe und damit auch auf die Auszubildenden. Auf diesen Druck müsse die DEULA reagieren, so ihr Geschäftsführer Björn Plaas: „Das ist inzwischen in fast jeder Branche messbar. Auch in den grünen Berufen, für die die DEULA steht. NRW ist voller Gartenbaubetriebe, das Münsterland ist landwirtschaftlich geprägt, aber auch der Landmaschinenbau ist hier besonders stark vertreten. All diesen Branchen müssen wir in unseren Ausbildungskonzepten Rechnung tragen! „Dabei sind die meisten Ausbildungsbetriebe kleine und mittlere Unternehmen, die sich oft auf bestimmte Produkte und Dienstleistungen spezialisiert haben. Hier ist es wichtig, den Azubis in der überbetrieblichen Ausbildung all die Fertigkeiten zu vermitteln, die sie bei ihrem Arbeitgeber nicht lernen können!“ Björn Plaas erläuterte seinem Gast das Qualitätsmanagementsystem des Bildungszentrums. Dazu gehören permanente Weiterbildung der rund 100 Mitarbeiter und eine stetige Weiterentwicklung des didaktischen Konzeptes. Auch werde ständig in die Infrastruktur investiert. „Wir müssen unternehmerisch denken und jedes Gebäude und seine Technik sorgfältig auf seine Zukunftsfähigkeit planen. So sichert jeder investierte Euro in moderne Unterrichtmittel, technische Einrichtungen und neue Medien unsere Marktposition als eines der besten Bildungszentren der Branche und damit die Zukunft der DEULA!“ Daniel Hagemeier zeigte sich beeindruckt von dem Gebäudekomplex im Warendorfer Norden. Er habe die Bildung ganz oben auf der Agenda, und in der NRW-Landesregierung gebe es Konsens darüber, dass hier auch investiert werden müsse. Die überbetriebliche Ausbildung sei eine Dienstleistung für die Betriebe. Ihre Qualität sichere nachhaltig die Wirtschaftskraft der Unternehmen und damit Arbeitsplätze. Die DEULA sei ein hervorragendes Beispiel für zeitgemäße berufliche Bildung: „Nicht nur im Garten- und Landschaftsbau - von der Schweißtechnik über die Land- und Baumaschinenmechatronik bis zur Ausbildung der Berufskraftfahrer – überall ist hier der Unterricht auf dem neuesten Stand! Die DEULA plant konsequent in die Zukunft und ist so ein Beispiel für Flexibilität und Modernität in der beruflichen Ausbildung. Wir müssen in NRW in allen Branchen so modern aufgestellt sein, wenn wir den Fachkräftebedarf der Zukunft bedienen wollen. Dafür setze ich mich ein!“