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25.06.2018, 09:57 Uhr

Jugend-Landtags-Abgeordnete in den Startlöchern

Vom 28. bis 30. Juni 2018 findet in Düsseldorf der 9. Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen statt. Aus ganz NRW reisen Jugendliche im Alter zwischen 15  und 21 Jahren an, um drei Tage lang auf den Abgeordneten-Stühlen Platz zu nehmen. Landtagspräsident André Kuper wird, begleitet von seinen Vizepräsidenten,  die Veranstaltung am Donnerstag um 16.00  Uhr im Plenarsaal eröffnen. Auf dem Platz von Daniel Hagemeier wird dann Marie Füchtenkötter aus Warendorf sitzen. Die 17-jährige Schülerin der EF am Augustin-Wibbelt-Gymnasium in Warendorf fährt mit hohen Erwartungen in die Landeshauptstadt: „Ich freue mich auf echte, gerne auch kontrovers geführte Diskussionen.“


Die Themen, mit denen sie sich beschäftigt, wurden von jugendlichen Helfern vorbereitet, die selbst einmal Teilnehmer waren. Sie lauten in diesem Jahr: „Digitalisierungsprojekte an Schulen“ und „NRW-Ticket für FSJler und Auszubildende“. Darüber hinaus können die teilnehmenden Jugendlichen selbst Themen in Form einer "Aktuellen Viertelstunde" beantragen und debattieren. Dafür wird Marie Füchtenkötter an Fraktionstreffen und Ausschusssitzungen teilnehmen, die geladenen Experten anhören und dann zum Schluss - als Höhepunkt - in der Plenardebatte abstimmen.
Das Besondere: Die Beschlüsse der Jugendlichen werden kurze Zeit später in den realen Ausschüssen des echten Landtags auf der Tagesordnung stehen. Die beiden Themen ermöglichen den Teilnehmern intensive Diskussionsmöglichkeiten und garantieren eine breit angelegte Sacharbeit in den Ausschüssen. „Echte“ Experten werden die Jugendlichen in öffentlichen Anhörungen bei der Entscheidungsfindung unterstützen.
Höhepunkt des diesjährigen Jugend-Landtags wird wieder die Plenarsitzung am Samstag, den 30. Juni 2018 sein. Diese wird auch per Livestream im Internet übertragen und kann von jedermann verfolgt werden. Zuschauer auf der Besuchertribüne sind erwünscht und herzlich eingeladen. Zum Abschluss wird es wieder einen Jugend-Gottesdienst geben - in diesem Jahr wegen der Fußball-Weltmeisterschaft mit anschließendem Achtelfinal-Rudelgucken.