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16.11.2018, 12:12 Uhr

Landesstraßenbauplanung: Bürger und Unternehmen im Kreis Warendorf profitieren

Kreis Warendorf. Das überregionale Straßennetz in Nordrhein-Westfalen genügt nicht den aktuellen Anforderungen, die man an die Infrastruktur eines aufstrebenden Bundeslandes stellen muss. So müssen viele Autobahnen und Bundesstraßen dringend ausgebaut werden. Hierzu hat die CDU geführte Landesregierung im Januar 2018 den Masterplan zum Fernstraßenbedarfsplan vorgelegt. In den kommenden Jahren plant die Landesregierung hierzu die Erhöhung der Erhaltungsmittel auf 200 Mio. Euro. Hierzu werden drei Schritte unterschieden. In Schritt 1 werden Maßnahmen zusammengefasst, an denen aktuell geplant wird, Schritt 2 umfasst die Maßnahmen, die in dieser Wahlperiode planerisch angegangen werden sollen sobald freie Kapazitäten vorhanden sind und in Schritt 3 sind Maßnahmen aufgenommen, die vor einem Planungsbeginn im Rahmend er Aufstellung eines neuen Bedarfsplanes erneut bewertet werden sollen.

Unter rot-grün wurden von seinerzeit 104 vorrangig eingestuften Maßnahmen des Landesstraßenbedarfsplanes der Stufe 1 lediglich bei 22 Projekten die Planung fortgeführt, die übrigen Projekte wurden faktisch auf Eis gelegt. Nach und nach werden diese Projekte wieder aufgetaut.  Die Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum (CDU), Daniel Hagemeier (CDU) und Markus Diekhoff (FDP)“: „ Der Kreis Warendorf als Wohnort und Wirtschaftsstandort profitiert enorm vom Planungsprogramm. So bekommen die Anwohner in den besonders belasteten Ortschaften wieder eine Perspektive.“ Dazu gehören die Nordwest- und Südwestumgehungen in Freckenhorst (L547), die Ortsumgehung Sendenhorst sowie der Ausbau der L851 zwischen Drensteinfurt und Sendenhorst in Schritt 1 des Planungsprogrammes. Der erste Abschnitt des Ausbaues der L851 ist bereits realisiert worden, nun soll der zweite Abschnitt mit Kosten von insgesamt 5,3 Mio. Euro in den Bedarfsplan aufgenommen werden und wird nach abgeschlossener Bauvorbereitung ab 2020 samt begleitenden Radweg realisiert. Mit dem Ausbau des letzten Abschnittes wird die L851, auf der es in der Vergangenheit zu unzähligen schweren Verkehrsunfällen mit PKW und LKW kam, nun komplett saniert und begradigt sein. Das dient der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
In Schritt 2 des Planungsprogrammes mit den von Rot-grün eingefrorenen Strassenbauprojekten ist der Neubau der L547 zwischen Ahlen-Dolberg und Hamm-Uentrop sowie die Ortsumgehung Albersloh aufgenommen worden (L586). Diese Projekte kommen in die Planung, sobald Planungskapazitäten frei werden.
Wichtig bei allen Strassenbauplanungen ist und bleibt, den Verbrauch landwirtschaftlicher Fläche insbesondere für Ausgleichs- und Kompensationsmassnahmen auf ein Minimum zu beschränken.