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21.08.2019, 10:01 Uhr

Daniel Hagemeier begleitet Betreuerteam im Haus Simon einen Tag

CDU-Landtagsabgeordneter Daniel Hagemeier hospitiert in der Einrichtung für Menschen mit einer chronischen psychischen Erkrankung

Warendorf. Seit gut einem Jahr ist mit dem Haus Simon an der Dr.-Hans-Kluck-Straße in Warendorf eine Außenstelle von St. Marien am Voßbach in Enniger beheimatet. Von der Qualität der Einrichtung hat sich Daniel Hagemeier MdL, der Beauftragter für Menschen mit Beeinträchtigungen der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag ist, selbst überzeugen können. „Mir ist es wichtig, vor Ort zu sein und direkt mit den Aufgaben und Besonderheiten konfrontiert zu sein. Dafür reicht ein kurzes Gespräch nicht immer aus“, betonte der Landtagsabgeordnete, der auch Mitglied im Gesundheits- und Sozialausschuss ist.

Daniel Hagemeier MdL begleitete Ilka Schröder, Markus Sarbeck, Angela Gödde und Melanie Stange einen Tag lang im Haus Simon in Warendorf.
Daniel Hagemeier begleitete die Frühschicht mit Gruppenleiterin Ilka Schröder sowie Angela Gödde, Melanie Stange und Markus Sarbeck und bekam so einen Eindruck über die Leistung der Betreuer des Hauses, die auch häufig soziale Kontakte für die Bewohner sind. Die Hospitation brachte vor allem die Erkenntnis, dass die Menschen weitaus umfangreichere Hilfe zur Bewältigung des Alltags benötigen als der Leistungskatalog es vorsieht. „Sie hier vor Ort leisten tolle Arbeit für die Menschen. Man merkt, hier stehen die Bewohnerinnen und Bewohner im Mittelpunkt. Dafür bin ich Ihnen dankbar,“ fasste Daniel Hagemeier seine Eindrücke zusammen.
Das Haus Simon wurde im Zuge der Dezentralisierung errichtet, um Menschen mit einer chronischen psychischen Erkrankung am wichtigen Standort Warendorf zu einem Leben mit ihrer Erkrankung anzuleiten. Teilhabe am Leben in der Gesellschaft soll auch in kleineren Wohneinheiten zu mehr Normalität führen als in den alten großen Wohnheimstrukturen. Das Team der Wohnbetreuung unterstützt sie dabei. Für alle Bewohner gibt es einen großen Gruppenraum mit Küche sowie jeweils Wohnküchen in den vier Wohneinheiten. Insgesamt bietet die Einrichtung Platz für 24 Bewohner, die alle in Einzelzimmern mit eigenem Bad leben.