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30.09.2019, 17:05 Uhr

Initiative „Freckenhorster für die Umgehung“ im Landtag

Gute Nachrichten konnten eine Delegation Warendorfer Ortsvertreter und den regionalen Landtagsabgeordneten aus Düsseldorf mit nach Freckenhorst bringen. Bürgermeister Axel Linke, die Landtagsabgeordneten Daniel Hagemeier (CDU) und Ulrich Reuter (FDP), die CDU Ratsherren Willi Schöning, Martin Richter und August Finkenbrink sowie Achim Hensdiek und Franz-Josef Strotmeier als Vertreter der Initiative „Freckenhorster für die Umgehung“  sowie „Pro Umgehung“ informierten sich in einem Gespräch mit Landesverkehrsminister Hendrik Wüst über den Sachstand der Planung der Ortsumgehung Freckenhorst.

Die örtlichen Vertreter nutzen die Gelegenheit, um nachdrücklich auf die Dringlichkeit der Maßnahme hinzuweisen: „Die Ortumgehung ist für die weitere Entwicklung Freckenhorsts unerlässlich“,  waren sich alle Teilnehmer der Delegation einig. „Die durch die Ortsdurchfahrt verursachten Belastungen können nur durch eine Umgehungsstraße vermieden werden“, ergänzte Bürgermeister Axel Linke. „Die Realisierung der von der Mehrheit der Bürger geforderten  Umgehungsstraße hat höchste Priorität.“
Landesverkehrsminister Hendrik Wüst, der fachkundig den Planungsstand darstellte, konnte gute Nachrichten verkünden. „Der technische Entwurf ist weitgehend fertig gestellt. Die Aktualisierung des Verkehrsgutachtens ist bis Ende des Jahres vorgesehen. Die naturschutzfachlichen  Erhebungen werden zurzeit ergänzt und das Ausgleichskonzept im Rahmen des landschaftspflegerischen Begleitplans erstellt und mit den Naturschutzbehörden abgestimmt. Der Vorentwurf wird voraussichtlich Mitte 2020 fertig gestellt sein“, erläuterte der Verkehrsminister. Der Landesbetrieb Straße plant Anfang des kommenden Jahres eine weitere Öffentlichkeitsbeteiligung. Zu diesem Zeitpunkt wird der konkrete Flächenbedarf der Trasse einschließlich der Ausgleich– und Ersatzmaßnahmen auch bekannt sein. „Wir sind dem Minister sehr dankbar, dass er ein uneingeschränktes Bekenntnis zur Ortsumgehung Freckenhorst abgegeben hat und auch im Rahmen des Möglichen dieses Projekt mit hoher Dringlichkeit realisieren will“, fassten die Freckenhorster  Ratsmitglieder August Finkenbrink und Martin Richter  das Gespräch mit Minister Hendrik Wüst zusammen. Ein besonderer Dank galt auch den beiden Landtagsabgeordneten  Daniel Hagemeier und Ulrich Reuter , die noch mal deutlich machten, dass auf Landesebene sowohl die CDU als auch die FDP hinter der Ortsumgehung Freckenhorst stehen. Die Vertreter der Pro Umgehungstraßen Initiativen, Achim Hensdieck und Franz-Josef Strotmeier, konnten abschließend ein positives Fazit des Arbeitsgespräches mit dem Landesverkehrsminister ziehen: „Die Nachrichten aus Düsseldorf geben uns Zuversicht, dass unser Einsatz nicht vergeblich ist. Wenn alle Freckenhorster Bürger  gemeinsam an einem Strang ziehen, wird dies auch die Realisierung beschleunigen.“