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06.02.2019, 14:41 Uhr

Zukunftsperspektiven für den stationären Handel

Oelder Einzelhändler zu Gast bei Landtagsveranstaltung

Zu einem Werkstattgespräch der  CDU-Landtagsfraktion mit dem Titel „Vitale Innenstädte – Perspektiven des Einzelhandels in Nordrhein-Westfalen“ waren auf Einladung des Abgeordneten Daniel Hagemeier mit Jörg Tippkemper (Geschäftsführer Textilhaus Tippkemper) und Janis Brintrup (Geschäftsführer Modehaus Rusche) zwei engagierte Einzelhändler aus Oelde nach Düsseldorf gekommen.

Der Abend drehte sich um wesentliche Fragestellungen des stationären Einzelhandels: Welche Impulse kann das verbesserte Ladenöffnungsgesetz geben? Was muss im Städtebau getan werden? Welche neuen Perspektiven bieten sich durch das Internet?

Auf dem Foto v.l.n.r.: Janis Brintrup, CDU-Landtagsfraktionsvorsitzender Bodo Löttgen, Jörg Tippkemper und Daniel Hagemeier. Fotografin: Anja Vesper
Nach Impulsvorträgen von Christian Kromberg (Stadt Essen), Dr. Peter Achten und Mark Thelen (REWE Group) und dem Handelsexperten der Landtagsfraktion, Oliver Kehrl MdL, diskutierten die über 200 Teilnehmer konstruktiv. Daraus wurde klar: Geht es dem Handel schlecht, geht es auch den Innenstädten schlecht. Das hat verschiedene Ursachen, u.a. spielt die Umsetzung der Ladenöffnung an Sonntagen eine große Rolle. Sie ruft teilweise noch Unsicherheiten bei den Einzelhändlern hervor.

Weiter ging es um die Frage, wie Innenstädte belebt werden können. Weil Digitalisierung auch eine Chance für den stationären Handel ist, hat die NRW-Koalition im Haushalt 2019 Geld für verschiedene Maßnahmen zur Verfügung gestellt, die Betreibern dabei helfen sollen. Digitalcoaches beispielsweise können verbindende Elemente zwischen Online- und Offline-Handel auch für kleinere Familienbetriebe aufzeigen.
„Vielen Kommunen ist der Handlungsbedarf in ihren Innenstädten natürlich bewusst“, resümiert Daniel Hagemeier. „Wir als Landespolitik haben die Herausforderung erkannt und wollen handeln. Wir werden nun analysieren, wie wir Rahmenbedingungen setzen können, die unsere Innenstädte perspektivisch stärken und die Digitalisierung vor Ort sinnvoll nutzbar machen.“