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23.07.2019, 11:44 Uhr

Hagemeier bei Münstermann GmbH

CDU-Landtagsabgeordneter zum Unternehmensbesuch

Telgte-Westbevern. Der CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier hat im Rahmen seiner Sommertour das Unternehmen Bernd Münstermann GmbH & Co. KG in Westbevern besucht. Durch die Prokuristin Magdalena Münstermann und den Ausbildungskoordinator Dirk Münstermann erhielten Daniel Hagemeier und der Fraktionsvorsitzende der CDU, Christoph Boge, einen umfassenden Einblick in die Produktionsanlagen. Die Münstermann GmbH zählt zu den führenden Herstellern von Sonderanlagen und spezialisierten Lösungen in den Bereichen Thermoprozess-, Handling und Entstaubungs- und Automatisierungstechnik.

Daniel Hagemeier betonte die wichtige Rolle des Unternehmens: „Das Münsterland ist unter anderem durch familiengeführte, wachsende Unternehmen stark geworden.

Magdalena Münstermann, Dirk Münstermann, Daniel Hagemeier MdL und Christoph Boge (v.l.)
Und hier wird mitten im Münsterland besonders höchste Qualität für globale Märkte produziert.“ Die Landesregierung habe es sich zur Aufgabe gemacht, die Wirtschaft durch Bürokratieabbau und Investitionen in die Infrastruktur diese Unternehmensform zu stärken. Daniel Hagemeier wies auch die jüngste Neufassung des Landesentwicklungsplans hin: „Dieser lässt gerade im ländlichen Raum Wachstum wieder zu.“

Mit fast 300 Mitarbeitern und einer Ausbildungsquote von fast 10 % ist der Mittelständler Münstermann in Westbevern eine Größe in der Region. Über Jahre könne man auf ein solides Wachstum zurückblicken und gehe auch in der Zukunft von einer guten Perspektive aus. „Die Nachwuchs- u. Fachkräftegewinnung am Arbeitsmarkt wird im Handwerk aber zunehmend schwieriger. Viele Kinder und Eltern kennen die spannenden und anspruchsvollen Berufe aus Handwerk und Industrie nicht oder zu wenig, um diese in die Überlegung einer beruflichen Orientierung einbeziehen zu können,“ führte Dirk Münstermann aus.

„Das Handwerk muss als Ausbildungsberuf bei den Schülerinnen und Schülern wieder populärer werden. Den meisten ist gar nicht bewusst, welche Talente in ihnen schlummern. Man muss den Beruf erst erleben“, ergänzte Magdalena Münstermann.
„Wir müssen als Unternehmen und Schule frühzeitig mehr aufeinander zugehen, Lerninhalte verknüpfen und damit, -auch sozial und emotional-, erlebbar und spannend machen.“

Daniel Hagemeier betonte: „Das Handwerk sowie den gewerblichen Produktionsbereich zum Beispiel im Rahmen eines Praktikums einmal hautnah zu erleben, kann den eigenen Horizont schon ungemein erweitern. Aus diesem Grunde sollte den Schülerinnen und Schülern ruhig mehrmals in ihrer Schullaufbahn die Möglichkeit eines „Hineinschnupperns“ eröffnet werden. So können sie einen guten Einblick in Handwerk oder Industrie gewinnen. Durch das Telgter Modell kann die passende Berufswahl in der 9. bzw. 10. Klasse sehr erleichtert werden.“

Dirk Münstermann erwähnte die Aussetzung der Wehrpflicht und den damit verbundenen Wegfall des Zivildienstes. „Für einige Schülerinnen und Schüler ist ein soziales Jahr oder ein Auslandsaufenthalt außerhalb der Schulzeit von großer Bedeutung. Einige brauchen nach der Schule diese Veränderung, bevor eine wirklich bewusste Entscheidung getroffen werden kann.“