Neuigkeiten

14.02.2020, 09:24 Uhr

Hagemeier besucht Mehrgenerationenhof in Milte

Der CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier hat den Mehrgenerationenhof Borgmann in Milte besucht. Der Eigentümer und Initiator Lambert Borgmann stellte die Idee des Gesamtkonzeptes vor und zeigte die Räumlichkeiten.
Anschließend erläuterte Sabine Mechelhoff, die Mitglied des Netzwerkes MehrgenerationenHof Milte ist, ihr Angebot zur ambulanten Betreuung.

„Solche Angebote vor Ort zeigen, welche Kraft in dörflichen Strukturen entfaltet wird, wenn durch persönlichen Einsatz gute Ideen umgesetzt werden“, zeigte sich Daniel Hagemeier beeindruckt. Lambert Borgmann erklärte seine Vision: „Ich möchte hier im Dorf ein Netzwerk entstehen lassen, dass hilft, gut auf dem Land zu leben und im heimatlichen Ort wohnen bleiben zu können.“ Das MehrgenerationenHaus, die „Fideele 17“auf dem Hof, ist bereits Begegnungsort für gemeinsame Aktivitäten verschiedener Generationen. Das Miteinander gelingt aktuell schon ganz gut, denn mit der Zwergengruppe U3 des Kolpingbildungswerkes Coesfeld und den Senioren der ambulanten Betreuung begegnen sich die Jüngsten und die Ältesten an einem zentralen Ort im Dorf.

Lambert Borgmann, Sabine Mechelhoff und Daniel Hagemeier auf dem Mehrgenerationenhof in Milte: „Ein wichtiger Beitrag für die Zukunft des Dorfes“
Der Schwerpunkt zur Hilfe für Senioren wurde von Frau Mechelhof wie folgt erklärt:
„Ich biete Pflegeberatungen, beispielsweise rund um Pflegegrade und Anträge sowie weitere Unterstützung, Betreuung und Hilfe bei Einkäufen und Arztbesuchen an.“ Ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes von Frau Mechelhoff ist die Gruppenbetreuung an verschiedenen Nachmittagen in der Woche. „Wir können aktuell an drei Nachmittagen maximal 9 Personen betreuen. Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um reine Demenzgruppen. Die Menschen die zu uns kommen, sind ganz unterschiedlich. Es geht einfach darum, die Lebensqualität zu erhalten oder in verschiedenen Bereichen zu verbessern.
“Besonders wichtig sei auch ihr das langfristige Ziel, die Generationen miteinander zu verbinden: „Wir werden am Rosenmontag die erste gemeinsame Aktion mit den Senioren und den Kindern der Zwergengruppe durchführen und hoffen, dass wir in der Zukunft mit Herrn Borgmann viele weitere Angebote in dieser Richtung entwickeln und anbieten können.“
Das entspricht genau dem Projektansatz von Lambert Borgmann: „Ich möchte das MehrgenerationenHaus mit Leben füllen und werde deshalb weitere Partner einbinden. Die Erweiterung der Angebote des MehrgenerationenHofes in den Bereichen Gesundheitsprävention und Gesundheitsförderung ist bereits in vollem Gange.“
 
Daniel Hagemeier sicherte die volle Unterstützung für die weitere Entwicklung der Idee zu, denn das Teilprojekt aus dem Dorfentwicklungskonzept 2030 in Milte
birgt riesiges Potential.
 „Dieses innovative Projekt ist im Bereich der Dorfentwicklung im ländlichen Raum eine wichtige Bereicherung für den Ortsteil Milte. Ich freue mich, wenn es ihnen weiterhin gelingt, ihre Ideen zu verwirklichen und stehe da an ihrer Seite.“